Tivian Survey Questionnaire

Interozeptive Sensibilität und emotionale Verarbeitung im Kontext außergewöhnlich bedrohlicher Erfahrungen


Allgemeine Informationen für Teilnehmer und Teilnehmerinnen


Herzlich willkommen bei unserer Studie „Interozeptive Sensibilität und emotionale Verarbeitung im Kontext außergewöhnlich bedrohlicher Erfahrungen“. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an dieser Studie.

Ziele und Hintergrund der Studie

Menschen machen im Laufe ihres Lebens unterschiedliche, zum Teil sehr schwierige und belastende Erfahrungen – zum Beispiel durch Unfälle, Gewalt oder Verluste. Wenn solche Ereignisse als außergewöhnlich bedrohlich erlebt werden und so belastend sind, dass sie bei nahezu jeder Person zu tiefgreifender Verzweiflung führen würden, können sie erhebliche psychische Belastungen hervorrufen und das Erleben sowie Verhalten langfristig beeinflussen. Die Auswirkungen solcher Erfahrungen sind jedoch individuell sehr unterschiedlich: Während einige Menschen nach solchen Ereignissen stark beeinträchtigt sind, gelingt es anderen, besser damit umzugehen.
Mit unserer Forschung möchten wir untersuchen, welche Faktoren den Umgang mit solchen als außergewöhnlich bedrohlich empfundenen Erfahrungen beeinflussen. Ein wichtiger Bereich, den wir uns dabei anschauen, ist der Umgang mit Emotionen. Die Wahrnehmung von körperlichen Signalen (Interozeption), wie zum Beispiel Herzklopfen oder ein flaues Gefühl im Magen, tragen dazu bei, wie wir Emotionen erleben und regulieren. Außergewöhnlich bedrohliche Ereignisse können diese Wahrnehmung verändern, was möglicherweise einen Einfluss darauf hat, wie gut es gelingt, mit schwierigen Emotionen umzugehen.
In der Studie, an der Sie heute teilnehmen, untersuchen wir, ob es einen Zusammenhang zwischen der Interozeptionsfähigkeit und dem Umgang mit Emotionen bei Personen mit außergewöhnlich bedrohlichen Erfahrungen gibt. Zusätzlich wollen wir erheben, ob sich Menschen mit unterschiedlichen Arten außergewöhnlich bedrohlicher Ereignisse in ihrer Interozeptionsfähigkeit und in ihrem Umgang mit Emotionen unterscheiden.

Ablauf der Studie

In der folgende Online-Studie werden Ihnen verschiedene Fragen zu vergangenen außergewöhnlich bedrohlichen Erfahrungen, körperlichen Wahrnehmungen, Wahrnehmung von Emotionen und Ihrem Umgang mit Emotionen gestellt. Zudem werden auch persönliche Daten wie Geschlecht, Alter, Bildungsgrad, beruflicher Beschäftigung sowie psychische Diagnosen und Behandlung erfragt. Wenn Sie sich derzeit in einer akuten Krise oder einer psychischen Belastungssituation befinden, sollten Sie an dieser Untersuchung daher nicht teilnehmen. Insgesamt dauert die Befragung ca. 40 Minuten. Es sind kurze Pausen während des Ausfüllens der Fragebögen möglich, die Befragung sollte jedoch am Stück erfolgen. Die Teilnahme funktioniert auch am Smartphone und es sind keine Vorkenntnisse nötig. Ihre Aufgabe ist es, die Fragen Schritt für Schritt zu beantworten. Bitte nehmen Sie sich genügend Zeit und achten Sie darauf, dass Sie die ganze Zeit ungestört sind. Überlegen Sie bei den Fragebögen bitte nicht allzu lange, sondern antworten Sie so, wie es Ihrem ersten Eindruck entspricht und wie es für Sie persönlich am ehesten zutrifft. Bei der Beantwortung gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Es geht ausschließlich um Ihre persönliche Einschätzung und Erfahrung. Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich damit bitte per Mail an die Versuchsleiterin (svenja.haas@charlotte-fresenius-uni.de).

Freiwilligkeit und Anonymität

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an dieser Studie beenden, ohne, dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. Es werden allerdings nur vollständige Datensätze bei der Auswertung berücksichtigt.
Die im Rahmen dieser Studie erhobenen oben beschriebenen Daten und persönlichen Mitteilungen sind vollständig anonym und können nicht zurückverfolgt werden/mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden.

Datenschutz

Die Erhebung Ihrer oben beschriebenen Daten erfolgt vollständig anonymisiert, daher ist der Datenschutz im vollen Umfang gewährleistet.

Aufbewahrungsfrist für die anonymisierten Daten

Die Aufbewahrungsfrist für die Daten beträgt mindestens 10 Jahre nach Datenauswertung, bzw. mindestens 10 Jahre nach Erscheinen einer Publikation zu dieser Studie.
Weitere Informationen und Hinweise über den Umgang mit Ihren Daten nach Art. 13, 14 DSGVO finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen unter: https://www.charlotte-fresenius-uni.de/datenschutz/forschung

Vergütung

Es findet keine finanzielle Vergütung im Rahmen der Studie statt. Es besteht jedoch die Möglichkeit an einer Wunschgutscheinverlosung im Gesamtwert von 100 € teilzunehmen (2 x 20€ und 4 x 15€). Falls Sie sich für die freiwillige Verlosung des Gutscheins entscheiden, werden Sie am Ende der Studie aufgefordert Ihre E-Mail Adresse anzugeben. Diese wird getrennt von allen anderen Daten gespeichert, um die Anonymität zu gewährleisten. Die E-Mail-Adressen werden ausschließlich dazu verwendet, den/die Gewinner/in zu kontaktieren und werden nach Abschluss der Datenerhebung und der Ermittlung des/der Gewinner/in gelöscht. Zu keinem Zeitpunkt besteht de Möglichkeit die Daten des Selbstberichtsfragebogens mit den E-Mail-Adressen zu verknüpfen.  

Gesundheitsschutz

Während der Studie sind Sie keinen direkten Gefahren oder Risiken ausgesetzt. Es ist jedoch möglich, dass einige Fragen, insbesondere zu traumatischen Erlebnissen, emotional belastend für Sie sein können. Bitte beachten Sie, dass wir keine psychologische Beratung oder therapeutische Unterstützung anbieten können. Sollten Sie das Gefühl haben, dringend professionelle Hilfe zu benötigen, stehen Ihnen folgende kostenlose und anonyme Anlaufstellen zur Verfügung:

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 
(beides deutschlandweit, rund um die Uhr erreichbar)

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten sowie konkrete Hilfsangebote in Ihrer Nähe finden Sie beim Projekt HilfT - Schnelle Hilfen in Traumaambulanzen. Dort sind zudem weitere Projekte im Bereich Opferschutz und Opferhilfe aufgeführt, ebenso wie spezielle Notfallnummern: Hilfe sofort | Projekt HilfT. Zudem können Sie sich Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt wenden.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an der Studie keine psychologische Beratung oder Diagnostik durch eine qualifizierte Fachkraft ersetzt. Falls Sie unsicher sind oder Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, sich an einen Psychologen/ eine Psychologin oder eine entsprechende Beratungsstelle zu wenden.

 

Einwilligungserklärung 

Ich bin schriftlich über die Studie und den Versuchsablauf aufgeklärt worden und weiß, dass die allgemeinen Informationen für Teilnehmende Teil dieser Einwilligungserklärung sind. Ich erkläre mein Einverständnis mit der beschriebenen Erhebung und Verarbeitung meiner Daten, einschließlich demographischer Informationen (z. B. Alter, Geschlecht) sowie gesundheitsbezogener klinischer Daten (psychische Diagnosen und Behandlung) und Fragebogenantworten. Dies umfasst die elektronische Speicherung und Auswertung meiner Antworten. Die Aufzeichnung und Auswertung dieser Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung anonymisiert an der Charlotte Fresenius Hochschule. Ich bin darüber informiert, dass ich mein Einverständnis zur Speicherung dieser Daten nicht widerrufen kann, da eine nachträgliche Zuordnung zu meiner Person nicht möglich ist. Ich bin damit einverstanden, dass meine vollständig anonymisierten Daten zu Forschungszwecken (z. B. zusätzliche Auswertung im Rahmen anderer Fragestellungen) weiterverwendet werden können. Dazu werden sie mindestens 10 Jahre nach Datenauswertung gespeichert. Bei Fragen oder anderen Anliegen kann ich mich an folgende Person wenden: Svenja Haas (svenja.haas@charlotte-fresenius-uni.de).

Ich hatte genügend Zeit für eine Entscheidung und bin bereit, an der o. g. Studie teilzunehmen. Ich weiß, dass die Teilnahme an der Studie freiwillig ist und ich die Teilnahme jederzeit ohne Angaben von Gründen beenden kann.



Wir danken für Ihre Unterstützung!

M. Sc. Svenja Haas
Prof. Dr. Natalie Werner
svenja.haas@charlotte-fresenius-uni.de
Charlotte Fresenius Universität
Lehrstuhl für klinische Psychologie und Psychotherapie
Im Mediapark 4b
505670 Köln
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